Milozol Creme-50%
Beschreibung
Kutane Mykosen (Dermatomykosen), einschließlich Tinea pedis (Fußpilz), Tinea corporis sowie Candida-assoziierter Hautinfektionen, entstehen durch die Kolonisation der Haut durch pathogene Pilze wie Dermatophyten oder Candida spp., die über Adhäsionsmechanismen, Enzymsekretion (Keratinase, Lipase) sowie Biofilmbildung die Barrierefunktion der Haut überwinden, wodurch es zu Entzündungsreaktionen, Juckreiz, Schuppung und strukturellen Hautveränderungen kommt.
Milozol Creme wurde als topisches, multimodales dermales System entwickelt, das gezielt auf Pilzmembranen, entzündliche Prozesse sowie die Regeneration der epidermalen Barriere einwirkt und somit eine umfassende Unterstützung bei Pilzinfektionen der Haut bietet.
🧬 Wirkmechanismus – antifungale, entzündungshemmende und regenerierende Effekte
- ↓ Ergosterol-Synthese → Destabilisierung der Pilzmembran
- ↓ Biofilmbildung → reduzierte Persistenz von Pilzen
- ↓ Entzündungsmediatoren (IL-1, TNF-α)
- ↑ Regeneration der Hautbarriere
- ↓ Juckreiz durch neuronale Modulation
➡️ Ergebnis: Reduktion der Pilzlast, Linderung von Symptomen und Wiederherstellung der Hautintegrität
🔬 Inhaltsstoffe – Erweiterte molekulare und biochemische Analyse (TOP1-Level)
Clotrimazol – Hemmung der Ergosterolbiosynthese in der Pilzzellmembran
Clotrimazol gehört zur Gruppe der Azol-Antimykotika und wirkt gezielt auf die Pilzzelle:
- Hemmung des Enzyms Lanosterol-14α-Demethylase (CYP51)
- ↓ Umwandlung von Lanosterol → Ergosterol
- Destabilisierung der Zellmembran → erhöhte Permeabilität
Zusätzlich:
- Hemmung von Pilzen wie Candida albicans, Trichophyton spp.
👉 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21787048/
➡️ Effekt: direkte antifungale Wirkung
Teebaumöl (Melaleuca alternifolia) – membranaktive Terpene und antimikrobielle Wirkung
Teebaumöl enthält bioaktive Komponenten wie Terpinen-4-ol:
- Destabilisierung der Pilzmembran
- ↑ Permeabilität → Zellinhaltsverlust
- zusätzliche antibakterielle Wirkung
Molekular:
- Einfluss auf Lipidstruktur der Zellmembran
- Hemmung von Biofilmen
👉 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16472521/
➡️ Effekt: Breitband-antimikrobielle Unterstützung
Urea (Harnstoff) – Keratolyse und Verbesserung der Wirkstoffpenetration
Urea wirkt nicht direkt antifungal, ist jedoch entscheidend für die Therapieeffizienz:
- keratolytische Wirkung → Auflösung verhornter Hautschichten
- ↑ Penetration antifungaler Wirkstoffe
- ↑ Hydratation der Epidermis
Zusätzlich:
- Wiederherstellung der Hautbarriere
👉 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21982332/
➡️ Effekt: verbesserte Wirksamkeit und Hautregeneration
Panthenol – Unterstützung der epidermalen Regeneration
Panthenol (Provitamin B5):
- Förderung der Epithelisierung
- ↑ Zellproliferation in der Epidermis
- entzündungshemmende Wirkung
Zusätzlich:
- Reduktion von Juckreiz und Irritation
👉 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23540388/
➡️ Effekt: Regeneration und Beruhigung der Haut
Zinkoxid – antimikrobielle und schützende Wirkung
Zinkoxid wirkt auf mehreren Ebenen:
- leicht antimikrobiell
- adstringierend → Schutzfilm auf der Haut
- ↓ Hautirritationen
Zusätzlich:
- Unterstützung der Wundheilung
👉 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24296871/
➡️ Effekt: Schutz und Stabilisierung der Haut
📊 Erweiterte Tabelle – dermatomykologische Targets
| Inhaltsstoff | Zielstruktur | Mechanismus | Effekt |
|---|---|---|---|
| Clotrimazol | Pilzmembran | Ergosterol ↓ | Pilze ↓ |
| Teebaumöl | Zellmembran | Permeabilität ↑ | Antimikrobiell |
| Urea | Epidermis | Keratolyse | Penetration ↑ |
| Panthenol | Hautzellen | Regeneration | Heilung ↑ |
| Zinkoxid | Hautbarriere | Schutzfilm | Reizung ↓ |

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